Liegen Zweifel hinsichtlich der Tragfähigkeit eines Betonbauteils vor, ist die Bestimmung der Betondruckfestigkeit erforderlich, um das Bauwerk entsprechend den Vorgaben der DIN EN 13791 bzw. der DIN EN 1990 beurteilen und in eine der in der DIN EN 206-1 definierten Druckfestigkeitsklassen einstufen zu können. Ausgehend von den ermittelten Ergebnissen ist die Planung von Umnutzungen, Umbau- oder ggf. Instandsetzungsmaßnahmen möglich.

Zielgruppe: Bauherren, Architekturbüros, Ingenieurbüros und Planungsgesellschaften

Äußere Einflüsse auf ein Betonbauwerk, wie z.B. Frosteinwirkung im frühen Erhärtungsstadium, Ausführungsmängel in der Herstellungsphase, Brandeinwirkung, Einwirkung von Schadstoffen wie Sulfate o.ä. oder mechanische Beschädigungen können zu einer Herabsetzung der Betondruckfestigkeit führen. Doch auch bei intakten Bauwerken ist die Ermittlung des gegenwärtigen Ist-Zustandes für die Planung von z.B. Umbaumaßnahmen oder energetischen Sanierungen erforderlich.

An neu erstellten Betonbauteilen kann eine erste Abschätzung der Betondruckfestigkeit zerstörungsfrei mit Hilfe des Rückprallhammers erfolgen. Bei älteren Bauwerken führt die fortschreitende Carbonatisierung des Betons zu einer Verfälschung der Messwerte, so dass hier eine abgesicherte Ermittlung der Betondruckfestigkeit nur über aus dem Bauteil entnommene Bohrkerne möglich ist. Diese werden in unseren Laboren optisch beurteilt und vermessen und anschließend wird an herausgearbeiteten Probekörpern die vorliegende Betondruckfestigkeit durch zerstörende Prüfung bestimmt.

Die ermittelten Ergebnisse dokumentieren wir in unseren ausführlichen Gutachten und Prüfberichten und erstellen Beurteilungen auf Grundlage der geltenden normativen Vorgaben.