Der Standard deckt alle Schritte des landwirtschaftlichen Produktionsprozesses ab, einschließlich Produkthandhabung. Er ist für die Primärproduktion sowie für alle Marktteilnehmer anwendbar, die mit GLOBALG.A.P.-zertifizierten Produkten handeln.

Nicht nur Einzelerzeuger sondern auch Erzeugergruppen könne sich für eine GLOBALG.A.P.-Zertifizierung bewerben, sodass auch Kleinerzeuger Zugang zum internationalen Markt erlangen können.

Detaillierte Info erhalten Sie auch auf der GLOBALG.A.P. Webseite unter http://www.globalgap.org/de/index.html

Eine GLOBALG.A.P..-Zertifizierung wird ein immer entscheidenderes Kriterium, das von Einzel- und Großhändlern sowie der verarbeitenden Lebensmittelindustrie verlangt wird.

Seit 2011 gibt es auch die Möglichkeit, eine Lieferketten-Zertifizierung (Chain of Custody) zu erhalten, die besonders für Unternehmen interessant ist, die sich auf den Handel mit GLOBALG.A.P.-zertifzierten Produkten konzentrieren.

Um Vermarktungschancen in diesen wachsenden hochwertigen Segmenten zu nutzen, ist das GLOBALG.A.P.-Zertifikat oft ein Schlüsselkriterium. Insbesondere Importeure und Händler von Frischobst und Gemüse wünschen eine Zertifizierung nach GLOBALG.A.P. zustäzlich zur Bio-Zertifzierung.

Kiwa BCS ist akkreditiert, um nach der GLOBALG.A.P.-Verordnung für Obst und Gemüse, Blumen und Zierpflanzen, Drusch- und Hackfrüchte (wie Körner, Getreide, etc.), Tee und Aquakulturprodukte (Fische, Krebstiere, Weichtiere) sowie die Lieferkette (Chain of Custody) zu zertifizieren.

Darüberhinaus ist Kiwa BCS anerkannt für die GRASP-Evaluierung. GRASP ist ein freiwilliges Zusatzmodul zur GLOBALG.A.P.-Zertifizierung. Es befasst sich mit spezifischen Aspekten der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes und der sozialen Belange von Arbeitern.