Heutzutage werden viele Straßenbauprojekte ausgeführt, bei denen der Auftragnehmer nach Fertigstellung während eines bestimmten Zeitraums für die Wartung der Fahrbahn verantwortlich ist. Dabei werden oftmals Anforderungen an die Qualität der Straßenoberfläche gestellt, die während dieses Zeitraums erfüllt werden müssen. Dies gilt auch für die Griffigkeit der Straßenoberfläche. Hierbei können Messmethoden, Akzeptanzgrenzen und Messtermine festgelegt werden, die von den Standard-Bestimmungen abweichen.

Bei der SKM-Griffigkeitsmessung wird der Reibungswiderstand bzw. die Kraftübertragung zwischen dem Messreifen und der Fahrbahn gemessen. Die Griffigkeit variiert je nach Beschaffenheit der Straße und Geschwindigkeit des Fahrzeuges. Hierbei wirken Antriebs- und Bremskräfte sowie Seitenkräfte bei Kurvenfahrt auf die Griffigkeit ein. Nicht nur die Qualität der Fahrbahn, auch die Verkehrssicherheit liegt also im Fokus der SKM. Die Messung liefert wichtige Werte für die Zustandserfassung und -bewertung neuer bzw. bestehender Straßenoberflächen. 

Um die gestellten Anforderungen zu erfüllen und als Ergebnis der mehr als 30jährigen Erfahrung hat Kiwa in den Jahren eine Vielzahl von SKM-Fahrzeugen entwickelt. Das bedeutet, dass für jedes Projekt das am besten geeignete Fahrzeug zum Einsatz kommt.

Um die Qualität und Sicherheit von Fahrbahnoberflächen sicherzustellen, kommt für Sie Europas größtes SKM-Messfahrzeug zum Einsatz. 

Das Prüffahrzeug erfasst für Sie: 

  •  die Ebenheit in Längs- und Querrichtung,
  •  Spurrinnen,
  •  Wassertiefe in Spurrinnen,
  •  Überhöhung/Querneigung,
  •  Rissbildung,
  •  die Makro-Textur,
  •  die Straßenmarkierung (z. B. Randlinie),
  •  Ausfransen sowie
  •  etliche kleinere Schäden (z. B. Schlaglöcher, Straßenflecken, Bordsteine, Kantenhärtung).

Durch die Kombination der SKM-Messwerte mit Daten präziser GPS- und Lasersysteme ist die visuelle Auswertung auf Knopfdruck möglich. Hierdurch können markante Griffigkeitswerte in Sekundenschnelle erkannt und geografisch eingegrenzt werden.