Säureprüfung von Beton

Beton mit erhöhtem Säurewiderstand muss seine chemische Beständigkeit bei einer Säureprüfung beweisen. Dann kann er zum Beispiel für Kraftwerkskühltürme ohne Innenbeschichtung, abwassertechnische Anlagen oder bei Gründungen mit aggressivem Grundwasser eingesetzt werden.

Sie sind Planer oder Bauherr? Dann ist die Kiwa Ihr richtiger Ansprechpartner.

Sie wollen mit Beton bauen, obwohl ein starker chemischer Angriff vorliegt. Bis zu einem pH-Wert von 3,5 kann Beton mit erhöhtem Säurewiderstand bei bestandener Säureprüfung eingesetzt werden.

Die Säureprüfung von Beton erfolgt in der Regel in Schwefelsäure bei einem pH-Wert von 3,5 über 12 Wochen. Nach der Säureeinlagerung wird mikroskopisch die Schädigungstiefe ausgemessen und bewertet. Die Säureprüfung wird ergänzt durch weitere Prüfungen zur Qualität des Betons, wie z. B. Porosität und Porengrößenverteilung, Neigung zur  Mikrorissbildung (über CDF-Prüfung), Chloridmigrationskoeffizient, Restalkalität.

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