In allen Gebäuden, sowohl Industriekomplexe, Produktionshallen, Gewerbeeinheiten oder auch Wohnhäusern oder Wohnblöcken sind eine Vielzahl unterschiedlicher Bauprodukte verbaut. Teerpappen als Isolierschichten, Klebstoffe unter Parkett, Teppichböden, Fliesen usw., Asbest als Isolierungen, Dacheindeckungen, Spritzputz, holzschutzmittelbelastete Hölzer, oder mit Ruß stabilisierter Beton, sind zur einige Beispiele. Die Baustoffe tragen unterschiedliche Schadstoffe in sich. Diese sind sowohl bei Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, Nutzungsänderungen und vor allem auch bei Rückbau- / Abbruchmaßnahmen von wesentlicher Bedeutung. Es gilt der Grundsatz des sog. Separierten Rückbaus. Ziel ist es Schadstoffe frühzeitig zu erkennen und belastete Baustoffe von unbelasteten zu trennen. So wird eine dem Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetzt gerecht werdende Entsorgung gewährleistet.

Die Erstellung des Schadstoffkatasters schließt die Ortsbegehung sowie die Auswertung von Bauunterlagen usw. ein. Auf dieser Basis wird ein Untersuchungskonzept erstellt. Im Ergebnis diversen Probenahmen und Analytik, folgt die Beschreibung der zu erwartenden Schadstoffe und somit die Differenzierung in „gefährliche" und „nicht gefährliche" Abfälle. Die Abfälle werden Abfallschlüsselnummern gemäß der Europäischen Richtlinie zugeordnet.

Die technologische Umsetzung der Sanierung oder des Rückbaus sowie, Arbeitsschutzmaßnahmen und Kostenschätzungen usw. werden im Rückbaukonzept bzw. der Rückbauplanung beschrieben.

Die Umsetzung der Maßnahme wird fachtechnisch begleitet. Die fachtechnische Begleitung sorgt durch das Abfallmanagement und als externer Abfallbeauftragter für die rechtsichere Umsetzung des Vorhabens.