19 Juni 2020

Kiwa Berlin unterstützt Qualifizierung von Betonierverfahren

Das Endlager Konrad in Salzgitter ist für schwach- und mittelradioaktive Abfälle geplant. Sie fallen vor allem beim Betrieb und Rückbau von Kernkraftwerken an, aber auch in Forschungseinrichtungen, in der Industrie und Medizin und müssen für die Endlagerung vorbereitet werden.

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[Bildquelle: GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH]

In einem sechsjährigen gemeinsamen Projekt mit der GNS (Gesellschaft für Nuklear-Service) und der Baumaschinen Beckschulte KG entwickelte die Kiwa GmbH in Berlin ein ganzheitliches Konzept zur Betonage im Rahmen der Herstellung von Abfallgebinde für radioaktive Materialen aus Kernkraftwerken. Jetzt kann GNS mit der seriellen Anwendung beginnen. Es sind für die Zukunft eine Vielzahl von Betonagen in den Kernkraftwerken deutschlandweit geplant.

Die Behälterqualifikationen für radioaktive Materialien geben vor, welche Eigenschaften der Vergussbeton benötigt. Die dafür verwendeten Werkstoffe wurden gemeinsam von den Partnern des Projekts bei der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) qualifiziert.

Für den Behälter – einen Konrad-Container (ein gusseiserner Container mit Kugelgraphit für die Verpackung von radioaktivem Abfall für das Endlager Konrad) – werden spezifische Normal- und ein Leichtbetone eingesetzt.

Die Kiwa ist sich der Verantwortung in Bezug auf diesen sensiblen Anwendungsbereich bewusst. In diesem Zusammenhang wurde das Verfahren der Qualitätssicherung auch akkreditiert.

Im GNS-Unternehmensmagazin können Sie den Artikel zu diesem Thema nachlesen.