Prüfung an Betonwaren

Als Betonwaren bezeichnet man vorgefertigte Rohre, Schächte, Platten sowie Werk- und Formsteine, deren Herstellung und Prüfung normativ geregelt ist. Diese Bauteile sind, abhängig vom Verwendungszweck, unterschiedlichsten Beanspruchungen ausgesetzt.

Die Eignung von Betonwaren wird über in den Normen vorgeschriebene Serien- und Güteprüfungen bestätigt. Bestehen Zweifel hinsichtlich der erforderlichen Qualität der Bauteile oder ist die Eignung nach Auftreten eines Schadensfalls nachzuweisen, kann dies über Prüfungen an Ausbaustücken erfolgen.

Zielgruppe: Hersteller, Bauherren, Architektur- und Ingenieurbüros, Städte und Kommunen

Die Auswahl geeigneter Werksteine ist für die dauerhafte und schadensfreie Nutzung von entscheidender Bedeutung. Durch die Prüfung der relevanten Eigenschaften kann die Eignung der zum Einsatz kommenden Bauprodukte nachgewiesen werden.

Auf Grundlage der für das Werkstück geltenden Normen werden im Labor Prüfungen zur Ermittlung der Druckfestigkeit, Scheiteldruckfestigkeit oder Biegezugfestigkeit sowie der Wasserdichtigkeit, der Dieseleindringtiefe oder der Frost- und Witterungsbeständigkeit durchgeführt. In Sonderversuchen kann die Gasdurchlässigkeit an Kaminformsteinen oder die Infiltrationsrate von wasserdurchlässigen Pflastersystemen überprüft werden.

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